Panthers erneut erfolgreich in Europa: 2. Platz in der Schweiz

Panthers erneut erfolgreich in Europa: 2. Platz in der Schweiz

Im Oktober zieht es das Langenberger Intercrosseteam alljährlich in die Schweizer Berge, in das beschauliche Städtchen Rickenbach. Und neben den L.A. Panthers reisten auch dieses Jahr wieder viele europäische Topmannschaften zur bereits 13. Ausgabe des „Green Buzzard Cups“ in die Schweiz. Insgesamt acht Teams aus der Schweiz, Tschechien, Frankreich, Italien und Deutschland fanden sich am Wochenende vom 16.-17. Oktober zusammen, um sich einen guten Platz beim Traditionsturnier zu erspielen.

Die Platzierung stand bei diesem Turnier unter einem besonderen Fokus. Erstmalig konnten die Mannschaften Punkte für den vom Weltverband FIIC ins Leben gerufenen „European Cup“ sammeln. Jede an einem internationalen Intercrosseturnier teilnehmende Mannschaft sammelt von jetzt an automatisch Punkte für diese Wertung. Ausschlaggebend für die Punktzahl ist an erster Stelle die Turnierplatzierung, dazu werden bestimmte Faktoren, wie die Anzahl der Teams in einem Turnier oder auch die Anzahl weiblicher Spielerinnen innerhalb einer Mannschaft, mit einberechnet.

Punkte werden innerhalb einer gesamten Intercrossesaison, also eines kompletten Jahres gesammelt. Der Sieger erhält fortan bei den World Games, welche jedes Jahr im Sommer ausgetragen werden, eine besondere Trophäe.

Das junge Langenberger Team bestand diesmal aus Torwart Birk Berger, Trainer und auch Spieler Sebastian Krabbe und den sechs Feldspielern Dominik Drese, Liza Schröder, Christian Treis, Lena Schröder, Moritz Pietrass und Sabrina Strilziw.

In der Gruppenphase trafen die Panthers als erstes auf die Green Buzzard Rookys, die zweite Mannschaft des Gastgebers. Das Auftaktspiel entschieden die Langenberger nach 2 mal 11 Minuten mit 17-11 deutlich für sich. Im zweiten Spiel hieß der Gegner St. Julien aus Frankreich, welcher allerdings nicht in Bestbesetzung und mit nur fünf Feldspielern angereist war. Trotzdem bereiteten die Franzosen den Panthers einige Probleme und erst in der letzten Minute wurde der Ausgleich zum 10-10 Endstand erzielt. Dass die Franzosen nicht schon vorher davon ziehen konnten, lag an einer tollen Leistung von Stammtorhüter Birk Berger.

Nach diesem für die Spieler nicht zufriedenstellenden Ergebnis wurde das letzte Gruppenspiel gegen ein starkes tschechisches Mixteam mit 7-9 verloren. Hauptgrund für die Niederlage war das altbekannte Problem der schwachen Chancenverwertung.

Trotz dieser durchwachsenen Gruppenphase gelangten die L.A. Panthers ins Halbfinale des Turniers. Nach einem langen ersten Turniertag mit anschließender Party stand den Panthers Sonntag Morgen ein großes Spiel bevor. Im Halbfinale wartete der Turnierfavorit und mittlerweile große Rivale A.S.D. Victory Vercurago aus Italien auf die Langenberger. Es war nicht das erste Aufeinandertreffen in einer Finalpartie dieser beiden Mannschaften. Auf den letzten Turnieren diesen und vergangenen Jahres, zuletzt beim Red Hawks Cup im Mai in Italien, waren die Italiener immer der Finalgegner der Deutschen. Die Panthers konnten bisher nie gewinnen.

Doch in der Schweiz sollte es anders kommen. In einem hochklassigen Spiel bezwangen die jungen Langenberger die erfahrenen Spieler aus Vercurago mit 13-11. Dies lag zum einen an einer großen Steigerung in der Trefferquote und einmal mehr an den zahlreichen Glanztaten von Torwart Birk Berger. Beflügelt von diesem lang ersehnten Sieg wollten die Panthers nun auch das Finale gegen die technisch versierten Tschechen von LCJM gewinnen.

Nach 3 mal 11 Minuten mussten sich die Langenberger den Tschechen in einem hitzigen Spiel mit 12-17 geschlagen geben. Auch wenn einige Spieler des Gegners durch einige unfaire und unsportliche Aktionen auffielen, war der Sieg am Ende doch verdient. Mit dem hohen technischen Niveau und vor allem der individuellen Stärke einiger Spieler vor dem Tor konnten die Panthers an diesem Tag nicht mithalten.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die Italiener gegen das tschechische Mixteam mit 13-10 für sich.

Am Ende konnten sich die Langenberger mit einem tollen 2. Platz, einem glänzenden Pokal und vielen tollen Erinnerungen an ein super Wochenende in der Schweiz auf den Heimweg begeben.

Irgendwann wird es dann auch endlich klappen mit dem ersten internationalen Turniersieg, es ist nur noch eine Frage der Zeit.

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